Europäischen Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP-AGRI)

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"EIP-AGRI" ist ein Förderinstrument der Europäischen Union (EU). Es steht für Europäische Innovationspartnerschaften zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität und Nachhaltigkeit. Durch die Zusammenarbeit von Landwirten, Wissenschaftlern, Beratern und Verbänden im Rahmen einer sogenannten Operationellen Gruppe (OG) bei der Umsetzung innovativer Projekte sollen die Probleme der Landwirtschaftlichen Unternehmen besser identifiziert werden. Gleichzeitig wird die Projektarbeit auf die Umsetzbarkeit in der Praxis ausgerichtet. Über diesen verbesserten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sollen die Projektergebnisse den Landwirten schneller und in angepasster Form zur Verfügung stehen.

Die Verbesserung der Produktivität in der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Gartenbau durch innovative Ideen sollte nachhaltig sein indem die Belange des Klima-,Verbraucher- und Tierschutzes beachtet werden. 

EIP-AGRI ist in Brandenburg und Berlin auf vier Leitthemen ausgerichtet:

  1. Lösungsansätze zur Entwicklung effektiver, umweltgerechter und/oder ökologischer Anbau- und Nutzungsverfahren; Verbesserung der Produktivität der Pflanzenproduktion und des Gartenbaus über standortangepasste Sorten, Düngung und Bodenbearbeitung.

  2. Lösungsansätze zur Verbesserung der Tierhaltung durch tiergerechte und leistungsorientierte Haltungs- und Zuchtverfahren.

  3. Lösungsansätze zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine Folgen durch gezielte Maßnahmen und verbesserte Bewirtschaftungsmethoden im Bereich der Forstwirtschaft.

  4. Lösungsansätze zur Verbesserung der Wertschöpfung land- und forstwirtschaftlicher Produkte durch innovative Verarbeitungs- und Vermarktungsprogramme zum Aufbau und zur Qualifizierung regionaler Wertschöpfungsketten.

EIP-AGRI wird in Deutschland in 12 Förderregionen umgesetzt. Das zur Verfügung stehende EU-Fördermittelvolumen für Brandenburg und Berlin beträgt dabei in der aktuellen EU-Förderperiode (01.01.2014 - 31.12.2020) 20,46 Mio. € und wird mit 5,12 Mio. € durch die Länder Brandenburg und Berlin kofinanziert, sodass insgesamt Mittel im Umfang von 25,58 Mio. € zur Verfügung stehen.

10. April 2018: Presseinformation

Bodenmüdigkeit Apfelplantage Neues Fenster: Bild - Presseinformation Bodenmüdigkeit Apfelplantage - vergrößern © MLUL
Zu den ersten der rund 20 bereits bewilligten EIP-Projekte gehört die „Entwicklung und Testung von Anbaustrategien zur Überwindung der spezifischen Bodenmüdigkeit bei Apfel und Spargel“ – auch unter dem Kurznamen NewSoil 21 angezeigt. Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretärin Carolin Schilde informiert sich bei dem wichtigsten Praxispartner, der Markendorfer Obst e.G., über den Arbeitsstand. weiter

29. Januar 2018: "Vernetzungsveranstaltung"

EIP- Akteure im Gespräch Neues Fenster: Bild - TOPTHEMA EIP- Akteure im Gespräch 2 - vergrößern © MLUL
Am 29. Januar 2018 lud der Brandenburger Innovationsdienstleiter in die Heimvolkshochschule am Seddiner See zum „2. Erfahrungsaustausch und Vernetzung von EIP-Projekten in Brandenburg“ ein. 50 Akteure aus den Operationellen Gruppen, die zu den bisher bewilligten 20 Projekten arbeiten, nahmen teil. weiter

Projektvorstellung

Kleine Fotos von EIP-Projekten © MLUL

Informationen zu allen bisher bewilligten Projekten auf einen Blick 


Kontakt

Telefon Kontakt © MLUL

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL)

Dr. Margret Roffeis


Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Dr. Manja Dollase


Innovationsdienstleister (IDL)

Dr. Dieter Simon